Wir möchten Euch die Natur ans Herz legen! Rauschende Wildwasserbäche, lichtdurchflutete Laubwälder, bunte Blumenwiesen, hohe Felsentürme und wilde Kare. Die Natur ist Spiegelbild unserer tiefsten Sehnsüchte wie Harmonie, Glück, Gesundheit.
Wir beim Club Mountains möchten eine intensive Verbindung zwischen Mensch und Natur herstellen und ein besseres Verständnis für unsere Natur wecken. Wer ein tiefes Verständnis über die Natur und das Wertvolle der Tier- und Pflanzenwelt hat, was sich insbesondere in der Bergwelt zeigt, wird erkennen, dass vieles von dem, was man meint, besitzen zu müssen, keine besonders hohe Bedeutung hat und eher Stress und Unwohlsein erzeugt.
Der Club Mountains ist ein Geschäftsbereich der Seefelder & Tax Verlagsgesellschaft mbH, Seefelder Str. 8, 82211 Herrsching am Ammersee
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Günter Seefelder ist seit seiner Kindheit in der Natur und den Bergen zuhause. Er ist viel gereist – und da hat sich nichts geändert. Viele Touren hat er zusammen mit Bergführern unternommen und vielfach mit organisiert. Er kennt die schönsten und faszinierndsten Wandergebiete Europas. Als Höhenbergsteiger hat er viele hohe Berge bestiegen. Bei all seinen Unternehmungen erlebte er die Faszination und Anmut der Abgeschiedenheit der unberührten Natur. Zusammen mit seiner Lebensgefährtin, der Sozialpädagogin und Geschichtenerzählerin Daniela Tax betreibt er den Geschäftsbereich Erzählreisen.
Ferner ist er Coach und Mentor von Unternehmensführern. Seine Tätigkeit für den Club Mountains und für die Erzählreisen lassen sich ideal mit seinen berufliche Betätigungen verbinden. Denn ein Unternehmensführer setzt sich ebenfalls wie ein Bergsteiger hohe Ziele, die er nur erreichen kann, wenn er strategisch vorgeht und sich bedacht verhält. Vor allem setzen sowohl die Bergsteigerei als auch die Unternehmensführung Leidensfähigkeit und und eine kräftige Portion an winning spirit voraus – zwei Eigenschaften, die über das Erreichen des Zieles entscheiden, weil sowohl ein Bergsteiger als auch ein Unternehmensführer häufig in schwieriges Gelände und schlechtes Wetter gerät und nur durch seinen Willen, gewinnen zu wollen die dadurch erzeugten Mühen und Belastungen ertragen kann.
Und noch eines hat sich aus seiner Liebe zur Natur, zu den Berggebieten und zum Reisen entwickelt: Er ist viel in Europa herumgekommen – was unverändert anhält – und er hat dadurch Europa, die Schönheiten und unterschiedlichen Kulturen erlebt und kann sich dadurch in die europäischen Veränderungen vieler hunderter Jahre eindenken. Deshalb ist es ihm nicht nur eine Freude, sondern zudem ein immer größer werdendes Anliegen, die europäische Idee in Wort und Schrift zu fördern, indem er Wanderreisen immer mehr mit europäischen Themen verbindet.
Daniela Tax ist Diplom Sozialpädagogin FH (in Landshut 1981), Familientherapeutin (IFW bei Prof. Peter Müller Egloff, 1987) und Märchen und Geschichtenerzählerin und hat eine Ausbildung bei der Schweizer Märchengesellschaft „favola“ und der wunderbaren Märchenerzählerin und Lehrerin, Elisa Hilty 2001 abgeschlossen. Sie betreibt die umfangreichen Seiten insbesondere zur Interpretation von Märchen und anderen Erzählungen unter www.erzaehlkarawane-ammersee.de. Zusammen mit ihrem Lebensgefährten Günter Seefelder betreibt sie den Geschäftsbereich Erzählreisen.
Daniela sagt: “Immer wieder werde ich gefragt: „wie wird man Geschichtenerzählerin“? Geschichtenerzählerin kann man lernen, am Besten durch das Üben, erzählen, erzählen, erzählen. Und so nehme ich jede Gelegenheit zum Erzählen wahr. Das hat natürlich auch zur Folge, dass mein Repertoire an Geschichten wachsen. Ich bin also auch eine Geschichtensammlerin. Geschichten sammle ich durch das Zuhören, Lesen und natürlich das Leben selbst, das die eigenen Geschichten wie Treibholz ans Land spült.”
Hier ein paar Hintergründe in einem Interview zu unseren Erzählreisen:
Was erwog euch zu Erzählreisen?
Es entstand aus unserer gemeinsamen Begeisterung durch schöne Natur zu wandern, neue Regionen und Länder, Menschen und Kulturen kennenzulernen. Dabei liegt uns die Gemeinschaft sehr am Herzen.
Wir bilden als Paar eine gute Ergänzung.
Günter: “Ich bin ein moderner Scout, begeistere mich seit meiner Kindheit für die Berge. Die Berge sind meine zweite Heimat. Seit 1999 betreibe ich aktiv über die Seiten von Club Mountains (www.mountains.de) Reiseveranstaltungen und ein Reisemagazin.”
Daniela: “Ich bin Erzählerin, sammle, erzähle, schreibe und spiele Geschichten. Ich verbinde unsere Reise mit zeitgenössischen Erzählungen, historischen Geschichten, Sagen und Märchen – alle bringen uns Land und Leute näher. Als Sozialpädagogin bin ich sehr gemeinschaftlich, es bedarf ein Händchen, in Gruppen immer ein wenig aufeinander einzugehen und dabei jedem einen möglichst großen persönlichen Spielraum zu belassen.
Vor dem Grimm-Museum in Kassel
Daniela & Günter
Könntet ihr da nicht einfach zu zweit wandern?
Günter: “Ja, tun wir auch, aber ich mag die vielen interessanten Gespräche über Geschichte und Kultur, die in der Gruppe zustande kommen. Ich selbst habe einen großen Erfahrungsschatz als Unternehmensberater und Mediator gesammelt, den ich gern zur Verfügung stelle.”
Daniela: Für mich ist auf den Reisen die Gruppe immer das Wichtigste.
Was macht das Wandern aus?
Daniela: “Dazu fällt mir das Märchen vom “tapferen Schneiderlein” ein, das verlässt seine Werkstatt, weil sie ihm zu klein vorkam für seine Tapferkeit. Und wie es vor das Stadttor kam holte es aus und nahm den Weg kräftig zwischen die Beine. Und weil es leicht und behend war fühlte es keine Müdigkeit. So geht es mir auch, kaum verlass ich meine vier Wände und begebe mich auf Wanderschaft, schon fühl ich mich beschwingt und leicht.
Günter: Mein Lieblings-Wahlspruch von Goethe ist kurz und bündig: “Wandern macht bewandert.” Mich interessiert vorallem Europa, es ist eine gemeinsame Familie, egal ob Römer, Wittelsbacher oder die heutige Europäische Union von 27 Staaten.
Wie wählt ihr eure Wanderroute aus?
Günter: “Ich suche die schönsten Wanderwege mit den besten Aussichten über die Region aus. Die Wege sind leicht bis mittel. Wenn wir zu Zweit sind oder nur geübte Bergsteiger dabei sind, suche ich manchmal auch schwarze Touren aus. Die Gruppe sollte über den ganzen Tag verteilt 4 bis 6 Stunden gehen können. Wir machen viele Pausen und es genügt eine durchschnittliche Kondition. Ganz wichtig ist ein gutes Schuhwerk, weil wir auf den abgelegeneren, meist schöneren Wegen gehen.
Geschichtliche Orte, Denkmäler, Museen, Städte und Plätze planen wir in unsere Routen ein.”
Daniela: “Die Routenauswahl hat immer mit einer ganz bestimmten Geschichte, einem Thema oder einer Region zu tun, diese setzen wir in die Überschrift der Erzählreise. So wie wir es bisher immer gemacht haben.”
Wie ist das mit dem Gepäck?
Daniela: “Ich mache es wie die Schildkröte, ich trage meine Habseligkeiten auf dem Rücken.”
Günter: Früher wunderte ich mich über den Bergführer, er hatte den leichtesten Rucksack und dennoch alles dabei. Heute mach ich es genauso, ich empfehle den Rucksack abzuspecken, nicht mehr als 8 kg.
Wenn aber jemand auf etwas nicht verzichten will, wie ich auf meine Film- und Fotoausrüstung und meinen Laptop, dann ist das jedem selbst belassen. Aber ich bleibe trotz dieser Ausrüstung immer unter 10 kg. Meine Fotos und Filme und die Freude die ich damit habe sind es mir wert.
Und die Unterkünfte?
Daniela: “Die liegen auf dem Weg, mal bleiben wir auch 2 Nächte, wir nehmen gern die einfacheren Unterkünfte, wir wollen auf dem Boden bleiben, die Reise für alle ermöglichen und unseren Geldbeutel schonen. D.h, nicht, dass wir nicht gerne einmal Schlemmen oder das Hotel in zentraler Lage nehmen. Individuell reisen ist häufig teurer wie die Pauschalangebote.”
Günter: “Ich fühl mich überall wohl, mal wie Krösus im Hotel, mal wie Spartakus im Zelt.”
Geht ihr nur zu Fuß?
Daniela: “Mein Motto, öffentliche Verkehrsmittel nutzen ist eine gute Gelegenheit Land und Leute kennenzulernen. Wenn Streckenabschnitte nicht schön oder zu weit sind oder das Wetter einmal gar nicht mitspielt, nehmen wir Bus und Bahn, müssen auch mal warten, Fahrpläne studieren, es gibt kaum bessere Gelegenheiten ins Gespräch mit den Hiesigen zu kommen. Manchmal ist auch ein Taxi von Nöten.”
Günter: “Wer geht sieht mehr, als wer fährt, das ist ein einleuchtender Spruch von I.G.Seume, einem Zeitgenossen von Goethe, aber selbst der hat manchmal die Kutsche genommen. Ich bin schon manch alte regionale Schmalspurbahn gefahren, Liebhaberobjekte, die mir sehr viel Vergnügen bereitet haben. Dennoch: Manchmal finde ich es doch recht umständlich und es benötigt viel Geduld.”
Mit der historischen Schmalspurbahn auf dem Hexenstieg (hier am Brocken im Harz)
Letztes Stück mit der Regionalbahn zum Start zum Nibelungenweg im Odenwald
Ein abschließendes Wort!
Daniela: Reisen ist ein Abenteuer. Wir planen die Wege und Unterkünfte, um keine bösen Überraschungen zu erleben. Dennoch bleibt Vieles offen, Unvorhergesehenes, nichts ist perfekt, ich nehme das in Kauf. Denn ein Land, eine Gegend wirklich entdecken kann man nur durch Reisen. Nicht nur fremde Menschen und Kulturen verlieren dann das “Fremde”, auch sich selbst lernt man besser kennen.”