Ein idealer Start ist in München am Flaucher, direkt am Tierpark, der mit der U3 gut mit
öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar ist. Auf den Kiesbänken finden sich fast zu jeder Jahreszeit Sonnenhungrige,
auch im Frühjahr oder Herbst, da das Wetter in München, oftmals durch den Fön, sehr warm ist. Hier sehen wir
allerdings an dem dichten grünen Baumbewuchs, dass es Sommer ist.
Bald kommen wir nach Großhesselohe. Auch hier ist ein guter Startpunkt für die Wanderung.
Am rechten Rand der Brücke befindet sich die S-Bahn-Station der S 7. Wer hier schon Hunger und Durst hat, sollte zu dem
bekannten und historischen Biergarten ca. 30 hm nach rechts auf das Hochufer aufsteigen, nämlich zur Großhesseloher Waldwirtschaft.
An den Wochenenden und vielfach im Sommer auch an anderen Tagen spielen hier immer wieder hochqualifizierte und
bekannte Jazz-Bands.
Alsbald, wenn man aus München heraus und von Pullach nach Baierbrunn kommt, sieht man in einer
Linkskurve der Isar den Georgenstein. Dieser hat eine große Historie. Als nämlich früher die Floßschifffahrt über die
Isar nach München kam, gab es hier viele Unfälle, weil die Floße den Georgenstein rammten. Denn dieser befindet
sich exakt in der Strömung, in die die Floße getrieben werden. Der
Georgenstein stammt noch aus der Eiszeit und wurde von dem Gletscher
mitgetragen und hier abgelagert.
Nachdem wir am Bruckenfischer in der Nähe des Klosters Schäftlarn die Isar überquert haben gehen wir
auf dem Isardamm zur Pupplinger Au. Die Pupplinger Au liegt vor Puppling, einem Nachbarort von Wolfratshausen. Dieser
Wegabschnitt ist besonders idyllisch. Er verläuft auf schmalem Pfad direkt durch ein weites Auengebiet, vorbei an
zahlreichen Seitenarmen der Isar.
In Bad Tölz überqueren wir die Isar. Hier von der Brücke aus haben wir einen herrlichen Blick ins
Karwendel.
Zwischen Bad Tölz und Lengries kommt man an Steinmännchen
vorbei, die kunstvoll aufgetürmt sind