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Madeira |
Santana
Ein bezauberndes Dorf an der Nordküste Madeiras. Santana ist vor allem wegen der kleinen, bunt bemalten Häuschen mit den spitzen strohgedeckten Dächern, die bis zum Boden herabreichen, bekannt. Einige von ihnen sind auch heute noch bewohnt. Dem Besucher wird die Besichtigung eines solchen Häuschens ermöglicht, damit er sich über die bescheidenen Wohnverhältnisse, wie sie früher auf der Insel herrschten, einen Einblick verschaffen kann. Sao Vicente Der 6.500 Einwohner zählende Ort liegt in einem weiten Tal und hat sich in letzter Zeit durch frisch gestrichene Häuser, durch Geschäfte, Bars und Restaurants immer mehr herausgeputzt. Sehenswert ist die barocke Pfarrkirche mit ihren vergoldeten Schnitzereien, Azulejos und er bemalten Holzdecke, auf der das Dorf samt Kirche im 17. Jh. zu sehen ist. Seit 1990 verfügt Sao Vicente über einen öffentlichen Garten am Ortsrand, in dem die gesamte Flora Madeiras wiederzufinden ist. Ribeira Brava Ribeira Brava, eine kleine Stadt an der Südwestküste der Insel, ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt, an dem die südliche Küstenstraße eine der großen Nord-Süd-Achsen kreuzt. Der Fischereihafen, dessen Name "wilder Bach" bedeutet, ist ein lebendiger Ort, in dem Fischerei und auch Landwirtschaft florieren. Am 29. Juni wird in Ribeira Brava das Fest des Sao Pedro, des heiligen Petrus, gefeiert, der der Schutzpatron des Fischerstandes ist. Monte Monte, wie sein Name (Berg) bereits andeutet, ist ein etwa 600 m hoch gelegenes, romantisches Bergdorf - 6 km nördlich von Fuchal. Seine reine Luft, machte es im 19. Jh. zu einem Kurort für wohlhabende Europäer. Eine seiner bekanntesten Attraktionen war eine Zahnradbahn, die die Verbindung zwischen Monte und Funchal herstellte. Heute erfolgt der Transport zwischen Funchal und Monte innerhalb 15 Minuten mit der 2000 erbauten Seilbahn. Dieses Erlebnis sollte man sich nicht entgehen lassen, schon allein wegen des großartiges Ausblicks über die Stadt. Für den Weg nach unten hat man auch die Möglichkeit, eine Fahrt mit den berühmten Korbschlitten (carros de cesto) zu wählen. Die Schlitten werden von zwei weiß gekleideten Schlittenführern auf dem glatten Kopfsteinpflaster geschickt zu Tal besteuert. |
Machico
Historisch gesehen gehört Machico zweifellos zu den interessantesten Städten der Insel, denn hier soll der Entdecker Zarco 1419 an Land gestiegen sein. Zwei Festungen zeugen heute noch von der Notwendigkeit der Verteidigung der Einwohner gegen die zahlreichen Überfälle von Piratenflotten, Funchal Madeiras fast 500 Jahre alte Hauptstadt wurde einst "Funchal" genannt, weil die Entdecker an dieser Stelle auf üppigen Bewuschs mit wildem Fenchel (port. "funcho") gestoßen waren. Die Lage von Funchal ist absolut einmalig und gleicht fast einem Amphittheater, beginnend in einer kleines Buch an der Südküste Madeiras zieht sich die Stadt über sanfte Hänge bis in eine Höhe von ca. 1,200 m hinauf. Der natürliche Schutz, den diese Lage bietet, wurde bereits von den ersten Siedlern erkannt. Die Stadt Funchal führt vier Zuckerhüte im Wappen und erinnert damit an die Bedeutung, die der Zuckerhandel früher für die Stadt und die Insel gehabt hat. Auch heute noch bildet die moderne Stadt mit über 120,000 Einwohnern das Handels- und Industriezentrums Madeiras. Camara de Lobos Der Fischereihafen Camara de Lobos, einer der ältesten Orte Madeiras, liegt etwa 10 km westlich von Funchal. Der Name Camer de Lobos "Lager der Mönchrobben", stammt von den ersten Ansiedlern Madeiras, die diese Tiere noch zwischen den Klippen beobachten konnten. Heute sind sie nur noch vereinzelt auf den vorgelagerten Ilhas Desertas anzutreffen. Das malerisch gelegene Städtchen, zu dem ein wilder, felsiger Küstenabschnitt gehört, wird überwiegend von Fischern bewohnt und gern von Malern aufgesucht. Man sagt, dass einst auch Winston Churchill diese Bilderbuchansicht zum Malen inspiriert habe. Heute machen die Fischer Jagd auf den espada, dem Degenfisch, der das Hauptnahrungsmittel der Insel bildet. |